Fitness und Metal – 6 Tips wie du Fitness- und Metallifestyle unter einen Hut bringst.

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Metal und Fitness werden selten in einem Satz genannt. Das Bild des typischen Metallers ist ein pickliger, dicker, langhaariger Typ in einem Bandshirt, der den ganzen Tag mit seinen Freunden im Keller sitzt und Bier trinkt. Dabei kann es auch ganz anders gehen. Hier sind einige Tips, wie man „hart“ und gleichzeitig fit sein kann.

1. Mache Musik

Beim Musizieren verbraucht ein 180 großer, 80 kg schwerer Mann zwischen 150 (Gitarre spielen) und 350 kcal (Schlagzeug spielen) pro Stunde. Quelle: Fitrechner.de

Wenn du dabei in einer Band spielst, nebenbei noch stehst, tanzt, springst oder headbangst wird das gleich nocheinmal mehr. Nach einem Gig fühle ich mich auf jeden Fall oft so, als wäre ich einen Halbmarathon gelaufen. Auch wenn eine Probe nicht gerade einem Auftritt gleichkommt, ist sie sowohl körperlich als auch geistig anspruchsvoll und kann somit auch die Fitness verbessern… Wenn man natürlich nicht gleichzeitig einen Kasten Bier leerprobt.

In einer Band spielen verbraucht eine Menge Kalorien und gibt einem gleichzeitg auch die Motivation eine gute Figur hinzulegen. Foto: Nehalennia Fotografie

2. Trinke weniger Alkohol

Das ist einer der Punkte, der auch mir schwer fällt. Alkohol beeinflusst den Muskelauf- und Fettabbau. Leider ist er im Metallifestyle auch ziemlich normal und dem zu entkommen ohne ein Außenseiter zu sein, ist meist nicht einfach – außerdem schmeckt Bier einfach viel zu gut. Ich habe mir hier folgendes Angewöhnt: Statt viel zu trinken, trinke ich jetzt oft ausgewählteres Bier. Ein gutes Pale Ale oder Porter kann man viel bewusster genießen als ein Sternburg, weswegen es einfacher ist, nur ein gutes Bier zu trinken. Eine andere Alternative ist natürlich auch alkoholfreies Bier, was aber nicht wirklich nach Bier schmeckt, dem Gefühl des „Biertrinkens“ aber relativ nah kommt. Wenn man es ernst meint, kann man mal ein Proteinbier von Joybräu ausprobieren. Das schmeckt wie ein alkoholfreies Pale Ale und hat 21g Protein pro Flasche – ist nur leider auch dementsprechend teuer.

3. Besorge dir Sport-Merchandise

Merchandise ist ein Markenzeichen von uns Metalern. Bandshirts, Schweißbänder, Jacken, Mützen, alles muss mit Logos der Lieblingsbands gespickt sein. Dabei kann man auch beim Workout darauf achten, dass man Fachgerecht trainiert und sich dementsprechend Sportshirts von Bands zulegen. Ob einfaches Tanktop oder direkte Funktionskleidung – man fühlt sich beim Workout einfach noch besser. Schau einfach mal in den Onlineshops deiner Lieblingsbands nach. Ärmelose T-Shirts hat fast jede Gruppe (notfalls schneidest du die Ärmel halt ab!), einige verkaufen sogar direkte Funktionskleidung für Sportler. Behemoth haben, beispielsweise, eine ganze Menge Merchandise für Athleten, der auch noch verdammt gut geschnitten sind.

4. Mache dir eine Workout Playlist

Die richtige Musik motiviert! Mache dir also eine Playlist mit kraft- und druckvollen Songs, die das Blut in deine Venen bringt und in dir den Wunsch weckt zu kämpfen. Meiner Analyse nach, sind das mitreißende Lieder, die im mittleren, gut headbangbaren Tempo angesiedelt sind und ein einfaches, aber effektives Schlagzeug haben. Beispiele hierfür sind:

Sabaton – Price of a Mile
Alestorm – Man the Pumps
Behemoth – Blow your Trumpets, Gabriel
Amon Amarth – Destroyer of the Universe
Die Apokalyptischen Reiter – Herz in Flammen

5. Mache harte Workouts

Hart sein ist einfach hart und wir Metaller stehen nun einmal auf rohe Ästhetik. Suche dir deswegen eine Sportart, in der du dich auch so ausdrücken kannst, wie du es gern möchtest – sie den Sport ein wenig als Kunst an. Kampfsport und Klettern sind bspw. energetisch und wild oder du schaust in meine Liste mit harten Sportarten rein.

6. Gehe grillen

Mit ein paar Freunden draußen sitzen, gute Musik hören und grillen! Klingt das gut? Und gleichzeitig ist es, richtig angestellt, noch fitnessgerecht! Du musst nur auf einige Sachen achten:

  • Ersetze die Bratwurst und den Schweinenacken durch Hähnchen oder Rind. Das hat weniger Fett und mehr Protein.
  • Kartoffelsalate mit Mayo haben viele Kalorien – probiere doch mal einen mit Essig, Öl und Senf oder mache einen grünen Salat zum Essen!
  • Bier… ach ja. Das Thema haben wir ja gerade schon geklärt.

Ansonsten ist Grillen natürlich perfekt, da du dein Essen ohne weitere Zugabe von Öl zubereitest. Wenn du einen grünen Salat zu deinem Grillgut isst, dann ist die Mahlzeit sogar Low Carb.

Wie du siehst, musst du dich nicht entscheiden ob du Metaler oder Fitnesssportler sein möchtest sondern kannst beide Lifestyles super miteinander verbinden. Also: Habe keine Scheu vor Sport und gesunder Ernährung! Sei ein Metal Warrior!

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